Unsere Pflanze der Woche – die Echeveria

von Natasha Starkell | 28.12.2013 | pflanze , sukkulenten , echeveria , miranda , portrait | 0 Kommentare | Bewertung: 0 Bewertungen

echeveria

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echeveria miranda

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Von ihnen gibt es rund 150 Arten, und ihren Namen tragen sie zu Ehren eines mexikanischen Pflanzenzeichners, der Ende des 18. Jahrhunderts an einer Expedition zur Erforschung der Fauna Mittel- und Nordamerikas teilnahm: Atanasio Echeverría y Godoy. Unsere Pflanze(n) der Woche – die Echeverien (Echeveria).

Eine Pflanzengattung mit etwa 150 verschiedenen Arten (und da sind die Hybriden noch nicht mal mit eingerechnet) ist wie eine Familie mit reichlich Kindern – sie alle haben eine gewissen Ähnlichkeit miteinander und dennoch jede Menge Unterschiede. Angefangen vom Aussehen über Angewohnheiten bis hin zum Lieblingsessen ist jedes Kind ein Individualist. Und jetzt übertrage das mal auf die Echeverien, da ist es nämlich nicht viel anders. Sie unterscheiden sich in Sachen Größe, Aussehen und Blattstruktur, und das zum Teil recht ordentlich.

Fangen wir am besten mit den Gemeinsamkeiten an: Beheimatet sind Echeverien in den warmen, trockenen Gegenden von Texas bis hinunter nach Südperu, vor allem in Mexiko. Echeverien sind sukkulente Pflanzen, die Rosetten aus dickfleischigen Blättern bilden. Die Blüten wachsen an längeren Stängeln und sehen fast immer sehr exotisch und dekorativ aus. Aber auch die Rosetten selbst haben oft schon einen tollen Look – ihre Symmetrie und die Formen sind wirklich schick, und manche Arten haben auch mehrfarbige Blätter. Die glockenförmigen Blüten zeigen sich im Frühjahr und im zeitigen Sommer und können gelb, orange, rosa und rot sein.   

Echeverien sind nicht so ganz pflegeleicht, aber auch keine wirklich anstrengenden Pflanzen, die permanent Pflege und Aufmerksamkeit benötigen. Hier sind ein paar Tipps, wie du aus eine Echeverie das Maximum an Schönheit herausholen kannst:

Standort

Die Exoten sind kleine Sonnenanbeter und mögen es hell. Im Sommer lieben sie es draußen, den Winter würden sie dort aber nicht überleben. Sie sind deshalb ideal als Kübelpflanze, die du in der kalten Jahreszeit nach drinnen holen kannst. Wenn du sie im Frühjahr wieder nach draußen stellst, musst du sie langsam an die Sonne gewöhnen, damit die Blätter nicht verbrennen.

Temperatur

Ganz normale Zimmertemperaturen sind für Echeverien genau richtig. Etwas kühler mögen sie es allerdings in der Ruhephase, dann sind 13 bis 16 °C ideal.

Gießen

Da die Pflanze das Wasser in ihren Blättern speichert, kannst du mit dem Gießen sparsam sein. Feuchte die Erde lediglich an und lasse sie gut antrocknen, bevor du das nächste Mal gießt. Das gibt der Pflanze ihren typischen Wuchs und sorgt außerdem für eine intensive Blattfarbe. Bist du mit dem Wasser zu großzügig, kann die Pflanze faulen. In der Ruhephase (Winter) fast gar nicht gießen. Aber knochentrocken sollte die Erde nicht sein! Achtung: Das Wasser nicht in die Rosette gießen.

Erde/Düngen

Der Boden sollte mit einer Schicht Kies abgedeckt werden, damit die unteren Blätter nicht faulen. In der Wachstumsphase kannst du bei jedem zweiten Gießen dem Wasser etwas Flüssigdünger hinzugeben.

Probleme

Die Blätter der Echeverien sind empfindlich und brechen schnell ab. Außerdem sind Wollläuse ein großer Fan der Pflanze. Sie verstecken sich in den Blattachseln und können gemeine Schäden verursachen, die man meist zu spät bemerkt. Du solltest deine Echeverie deshalb regelmäßig durchchecken.  

Tja, es gäbe echt noch viel zu erzählen über die schönen, exotischen Echeverien. Noch findet man sie hierzulande nicht so häufig, wie sie es verdient hätten. Aber vielleicht sind sie ja genau perfekt für deinen Geschmack!   

 


Natasha Starkell
Geschrieben von Natasha Starkell

Working mum, struggling with gardening chores.

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