Hallo Frühling! Hallo Aussaat! Auf (Nimmer-) wiedersehen Winterspeck!

von Stephanie_Danner | 26.02.2014 | frühling , pflanzen , garten , gartenarbeit , saat , frühjahr , samen | 0 Kommentare | Bewertung: 3 Bewertungen

Gartenarbeit

Gartenarbeit

Gartenarbeit

Bewerten:

Der Start ins Gartenjahr ist bald in Sicht. So bringen wir Leben in unsere Beete und in unsere Hinterteile!

Dass Gärtnern sexy machen kann, haben wir euch schon berichtet. Und wie man die Aussaat richtig angeht im Grossen und Ganzen auch. Nun, in ungeduldigster Erwartung des bald bald kommenden Frühlings wird es höchste Zeit über eine bewusste Verbindung dieser zwei Disziplinen – aussäen und sexy sein – nachzudenken. Denn, mit dem Start ins Gartenjahr kommen auch die kürzeren Shirts und die dünneren Stoffe. Und zumindest ich bin der Meinung, dass man das Klischee der bierbäuchigen Schrebergärtnerin in fleckigen Radlerhosen nicht unbedingt unterstützen muss – zumindest an acht von zehn Tagen nicht. Gleichzeitig finde ich auch, dass es im Winter trotz Bewegungsmangel manchmal „zu gut“ schmecken darf. Hier also ein kleiner Ratgeber für eine wunderbare Symbiose von richtiger Aussaat* und Wieder-Knusprig-Werden:

  1. Zu Fuss zum Einkaufen gehen: Ich liebe es ja, nagelneues Saatgut zu kaufen. Ein guter Start ins sexy Gartenjahr ist schon mal ein schöner Spaziergang zum und weg vom Lieblingssamenhändler  – man hat ja nicht sonderlich schwer zu tragen! Wer noch genug Saatgut hat oder gerne bestellt oder anderweitig verhindert ist, der darf hier gerne Ausgleichsarbeit leisten. Eine Runde joggen, zehn Längen schwimmen, fünfzehn Minuten Hanteltraining oder eine Extrarunde Unkraut jäten dürften als Wiedergutmachung reichen.
  2. Aktives Rumsitzen: Beim genauen Studium der jeweiligen Pflanzen- und Keimbedürfnisse und bei der Planung des Gartens muss man nicht unbedingt wie ein gestrandeter Käsekuchen herumhocken. Es ist wichtig sich zum Beispiel über die optimale Keimtemperatur jeder Pflanze bewusst zu sein und... es gibt hervorragende Yogaübungen im Sitzen (oder auf allen Vieren – da kann man aber auch noch super lesen).  Also: gut über die neuen Pflänzlinge informieren und dabei Haltung bewahren, atmen und die Muskeln aufwärmen!
  3. 1,2,3...Aussaat: Bei der Aussaat muss man nicht nur darauf achten, dass man dünn genug aussät – man sollte auch beachten, dass bei dem ständigen Auf und Ab die Beinmuskulatur die meiste Arbeit macht und der Rücken möglichst aufrecht bleibt. Einige Kniebeugen nach jeder Sorte, die Arme in Kreisen schwingen nach jedem gezogenen Graben oder den Gartenschlauch zehn Minuten als Springseil nutzen für jede Maikäfersichtung – hier ist sehr viel möglich. Allerdings vor lauter Schwitzen nicht vergessen: Unbedingt auf die jeweilige optimale Pflanztiefe achten!
  4. Produktives Warten: Sind die Samen gesät und je nach Bedarf mit Erde bedeckt brauchen sie natürlich Wasser. Ein keimendes Samenkorn darf niemals austrocknen, sollte aber auch nicht im Wasser ersticken. Dünger haben die Wunderdinger keinen nötig, alles was sie brauchen, tragen sie in sich. Also bleibt eigentlich nicht viel zu tun ausser zu warten bis die ersten grünen Spitzchen sich Richtung Sonne strecken. Naja, ausser: Hindernisläufe zwischen den Beeten, Krafttraining mit Schnittresten, Holzvorräte für Lagerfeuerhappenings  hacken und und und....

Einen schönen Start in ein sexy Gartenjahr! 

*(Wir gehen hier vor allem von der Direktsaat aus. Nicht vergessen: Gerade bei manchen Gemüsepflanzen wie Aubergine oder Paprika ist eine Vorzucht in unseren Breitengraden unumgänglich...Dazu brauchts dann einen eigenen Saat- und Trainingsplan!)

Bildquelle:  Bestimmte Rechte vorbehalten von herr_e_aus_B


Stephanie_Danner
Geschrieben von Stephanie_Danner
Folge mir auf:

Babylon Lights VORHERIGER ARTIKEL:

Babylon Lights – Ich heiße euch in meinem zu Hause herzlichst willkommen!

von Stephanie_Danner
dubai miracle garden NÄCHSTER ARTIKEL:

Warum mit dem Dubai Miracle Garden etwas nicht stimmt...

von Stephanie_Danner

Beliebte Artikel