Gemüseoase auf Balkonien: die Top 5 der beliebtesten Gemüse

von Natasha Starkell | 05.12.2013 | gemüse , balkon , gesundheit , ernährung , urban gardening | 0 Kommentare | Bewertung: 0 Bewertungen

Balkon

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Gemüse auf Balkon

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Warum nicht einfach einen Gemüsegarten auf dem eigenen Balkon anpflanzen? Hier ist eine Auswahl der beliebtesten Gesundmacher.

Wir leben in schweren Zeiten. Alles ist krebserregend, wir laufen Gefahr einer landesweiten Epidemie, weil wir alle das Gleiche essen und Bio liegt voll im Trend. Ein Hoch auf die Hippie- Kultur, sie scheint prägend gewesen zu sein. Urlaub wird gleichermaßen immer teurer, da bleibt manchmal nur der Balkon als eiserne Festung und Rückzugsort. So kombinieren wir geschickt unseren Drang nach frischem Gemüse mit dem Wunsch, Urlaub im Grünen zu machen und sagen: "Hallo Balkonien, du wirst mein Gemüsebeet!"

Mittlerweile bieten Balkone insbesondere für Stadtbewohner die einzige Möglichkeit, ein wenig im Grünen abschalten zu können. Die Auswahl an Pflänzchen für die dort befindlichen Töpfe wird auch immer größer. Diese zeichnen sich durch ihre Robustheit und den geringen Pflegebedarf aus und sagen dennoch zu Licht und Dünger nur selten „nein“. Auch etwas Wasser können sie vertragen, aber nicht alle brauchen gleich viel. Stapelbare Pflanzgefäße wie Etageren bieten zusätzlichen Stauraum und sollten nicht verachtet werden.

Kommen wir nun zu den Stars auf unserem Balkon:

  • Ganz oben auf der Liste steht die Tomate. Zwar sehen viele die Pflanze an sich nicht unbedingt als Adonis an - ganz dünne Ärmchen, auch die Blätter strotzen nicht gerade vor Selbstvertrauen - doch sobald sich die zarten gelben Blüten einmal heraus getrauen und fleißige, summende Bestäuber angelockt haben, gibt es kein Halten mehr. Insgesamt ist die Tomate sehr dankbar für jede Art von Zuwendung, auch auf kleine Streicheleinheiten reagiert sie positiv. Das Resultat ist gut ersichtlich, die Tomatenproduktion hält sogar einige Zeit an. 
  • Ein weiterer bunter Geselle im Balkonkasten ist mit Sicherheit die Paprika. Ihr vor Kraft strotzendes Blätterkleid wächst zwar nicht so in die Höhe wie die Tomate, aber dadurch wird der Blick vom Balkon wenigstens nicht vollends versperrt. Verschiedene Sorten lassen sich ziehen, den schönsten Farbakzent bieten die gelben und roten Vertreter. 
  • Stille Wasser sind tief, dachte sich die Karotte und steckte den Kopf in die Erde. Mit einem ausreichend tiefen Töpfchen erreichen diese Gesellen auch eine für den Kochtopf annehmbare Größe und für das Hauskaninchen ergibt sich ein netter Leckerbissen Grünzeug. 
  • Ist noch etwas Platz vorhanden, findet sicherlich auch ein Kübel mit Salat eine Ecke bei dem mittlerweile schrumpfenden Platzangebot auf dem Balkon. Hier ist es wichtig, nicht zu viele Setzlinge in einen Topf zu bringen, denn der Futterneid ist groß und die Setzlinge wollen dann nicht recht groß werden. Weniger ist manchmal mehr. 
  • Da wir uns an diesem Punkt mittlerweile schon fast Experten nennen können, hier etwas Exotisches: Mangold. Die bunten Stiele sehen schön aus und sind wahre Geschmackskünstler, sind sie doch eine Art Mischung aus Spinat und Spargel. 

Mit viel gutem Willen können wir nun auch noch den Stuhl inmitten unseres kleinen Urwaldes aufstellen und den Pflänzchen während des Wachsens aus einem Buch vorlesen oder klassische Musik vorspielen. Vielleicht wachsen die Kleinen bald schon im 3/4-Takt.


Natasha Starkell
Geschrieben von Natasha Starkell

Working mum, struggling with gardening chores.

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