Die grüne Gefahr II – welche Pflanzen sind giftig für Hunde?

von Natasha Starkell | 23.01.2014 | pflanze , hund , giftig , gift , tier , schutz , gefahr , gefährlich | 0 Kommentare | Bewertung: 1 Bewertungen

hund garten

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Ganz ehrlich – ich liebe meine Hündin. Abgöttisch. Aber manchmal bringt sie mich auch mächtig auf die Palme. Meistens dann, wenn sie mal wieder als Biotonne auf vier Pfoten unterwegs ist und alles einsammelt, was nicht niet- und nagelfest ist. Denn wie manche von euch vielleicht auch schon feststellen mussten, kann das unschöne bis dramatische Auswirkungen haben...

Und damit meine ich nicht nur die Gefahr, die von den Giftködern ausgeht, die immer mal wieder ausgelegt werden und die schon so manchen Hund unter Qualen das Leben gekostet haben. Ich meine da auch so ganz „banale“ Dinge wie Schokolade, Rosinen, Erdnüsse, Tabletten oder Pflanzen. Ja, auch deine Zimmer- oder Gartenpflanzen können für deinen Hund zum Fallstrick werden!  

Weil ich weiß, dass meine „tierische Biotonne“ keiner Versuchung widerstehen kann, habe ich mir mal von meinem Tierarzt eine Liste mit Pflanzen geben lassen, die für Hunde giftige Stoffe enthalten. Und weil ich ein netter Mensch bin (meistens jedenfalls...) will ich die an dieser Stelle mit dir teilen. Bei folgenden Pflanzen solltest du also vorsichtig sein:

Azalee

Brunfelsia

Becherprimel

Bogenhanf (Sanseviere)

Buchsbaum

Dieffenbachie

Drachenbaum

Eibe

Elefantenohr

Fensterblatt

Ficus

Fingerhut

Goldregen

Gummibaum

Hortensie

Hyazinthe

Jasmin

Krokus

Misteln

Narzisse

Oleander

Philodendron

Rhododendron

Tränendes Herz

Weihnachtsstern

Yuccapalme

Damit ist die Liste leider noch nicht vollständig, aber zumindest einige der gefährlichen Pflanzen kennst du jetzt. Wenn dein Hund Symptome wie Speicheln, Erbrechen, Taumeln, Krämpfe oder Durchfall zeigt, solltest du zum Tierarzt gehen, da sie auf eine Vergiftung hindeuten können. Insbesondere dann, wenn mehrere Symptome gleichzeitig auftreten!

Übrigens: Falls du genau weißt, dass dein Hund etwas Giftiges oder Schädliches gefressen hat, musst du nicht gleich in Panik ausbrechen. Der Tierarzt kann ihm nämlich ein Mittel spritzen, das ihn sofort zum Erbrechen bringt. Meine Hündin könnte deinem Hund jetzt aus eigener Erfahrung sagen, dass das alles andere als ein Vergnügen ist. Aber du kannst dir dann sicher sein, dass die Gefahr gebannt ist. Und das ist eine große Erleichterung – glaub mir, ich weiß wovon ich rede!


Natasha Starkell
Geschrieben von Natasha Starkell

Working mum, struggling with gardening chores.

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